/hier ist, was übrig ist/
/...und dann ist es vorbei/. Die Thüringer Jungautorin und Preisträgerin des Hessen-Thüringen Literaturforums Simone Unger schreibt und beschreibt emotionale Spuren und Momentaufnahmen einer Beziehung. Ihre Kurztexte fangen fragmentarisch-lyrisch Situationen ein, die verweilen und vergehen. Was bleibt am Ende einer Beziehung? Was steht am Anfang einer Neuen und ist das Ende in allem Anfang allgegenwärtig? /hier ist, was übrig ist... und dann ist es vorbei/
Sechs jugendlichen Darsteller/innen bewegen sich im Gedankenkonstrukt, beleben Erinnerung und verfolgen die Spuren des Moments.
Die neue theaterpädagogische Jugendproduktion der 3k-theaterwerkstatt setzt sich mit der Vergänglichkeit der Liebe auseinander. Beleuchtet den ewig anhaltenden Kreislauf des sich immer wieder neu Verlierens – im Anderen, in sich Selbst, in Gedanken.
Die Schüler haben dem Deutschlehrer Klamm durch einen Brief den Krieg erklärt.
Sie geben ihm die Schuld am Tod eines Mitschülers.
Klamm ist gezwungen, sich der schweigenden Menge gegenüber zu
verteidigen und stellt dabei mehr und mehr sich selbst, seine Schüler,
ja das ganze Schulsystem in Frage.
Selten wurde das Thema Schule so schonungslos und offen auf die Bühne gebracht.
Bei diesem theaterpädagogischen Angebot erhalten die Besucher, zumeist Schüler und Jugendliche, die Möglichkeit, sich durch den Besuch einer Theatervorstellung einem Thema zu nähern und danach in einem Gespräch mit dem Darsteller erste Eindrücke auszutauschen und offene Fragen zu klären.
Ein eigens erarbeitetes Material soll den Schülern eine intensive Vor- und Nachbereitung im Unterricht ermöglichen.
Besonders geeignet für Jugendliche der oberen Abiturstufen.
Dauer: ca. 50 Minuten (die Dauer des anschließenden Nachgespräches richtet sich nach dem Gesprächsbedarf und -verlauf)
/ich
will ´nen weißen raum/ lichtdurchflutet, völlig leer/
mit dem
wissen um die welt/ nur anders als bisher/
(kettcar:
wir müssen das nicht tun)
Eingeschlossen
in seinem Zimmer lebt H. zurückgezogen von der Gesellschaft und
seiner Familie. Auf sich selbst zurückgeworfen zwischen Erinnerungen
und Sehnsucht rebelliert H. gegen eine Welt, in der er funktionieren
muss und es nicht will. Die einzige Kommunikation nach Außen ist für
H. das Internet. Was ihm bleibt in seinem freiwilligen sozialen
Hungerstreik sind die Spuren seines Selbst: „irgendetwas
riecht. Man kann es riechen.[…]man kann sich an ihn gewöhnen.“
Holger
Schober’s Stück „Hikikomori“ beschreibt monologisch die Sicht,
Gedanken, Hoffnungen und Sehnsüchte eines seit 8 Jahren
zurückgezogenen jungen Mannes. Das soziale Phänomen Hikikomori, das
überwiegend in Asien und verstärkt bei jungen Männern in der
Pubertät auftritt, wird von dem Psychologen Saito Tamaki also eine
Protestform Jugendlicher verstanden, die auf die Überforderung der
Welt mit einer Flucht in alternative Lebenswirklichkeiten reagieren.
„was
sind fünf hikikomori in einem raum?
leichenschauhaus“
3K-Theaterwerkstatt
setzt sich mit
der Inszenierung „Hikikomori“ (Leitung Karen Becker
Theaterpädagogin 3K e.V.) wie bereits 2008 mit der Inszenierung
„ritzen“ (Leitung Tabea Hörnlein) erneut mit einem sogenannten
jugendspezifischen Problem auseinander. Ziel des theaterpädagogischen
Begleitprogramms ist es, angebunden an Inszenierungen und
künstlerische Auseinandersetzungen, Jugendliche und Erwachsenen
Zugang zu tabuisierten Themen zu verschaffen, um mit ihnen gemeinsam
über Lebenswirklichkeiten zu reflektieren.
Zu
der Inszenierung wird ein Begleitmaterial sowie eine Vorstellungsvor-
und Nachbereitung für Schulklassen entwickelt.
"HIKIKOMORI"
/ich
will ´nen weißen raum/ lichtdurchflutet, völlig leer/
mit dem
wissen um die welt/ nur anders als bisher/
(kettcar:
wir müssen das nicht tun)
Eingeschlossen
in seinem Zimmer lebt H. zurückgezogen von der Gesellschaft und
seiner Familie. Auf sich selbst zurückgeworfen zwischen Erinnerungen
und Sehnsucht rebelliert H. gegen eine Welt, in der er funktionieren
muss und es nicht will. Die einzige Kommunikation nach Außen ist für
H. das Internet. Was ihm bleibt in seinem freiwilligen sozialen
Hungerstreik sind die Spuren seines Selbst: „irgendetwas
riecht. Man kann es riechen.[…]man kann sich an ihn gewöhnen.“
Holger
Schober’s Stück „Hikikomori“ beschreibt monologisch die Sicht,
Gedanken, Hoffnungen und Sehnsüchte eines seit 8 Jahren
zurückgezogenen jungen Mannes. Das soziale Phänomen Hikikomori, das
überwiegend in Asien und verstärkt bei jungen Männern in der
Pubertät auftritt, wird von dem Psychologen Saito Tamaki also eine
Protestform Jugendlicher verstanden, die auf die Überforderung der
Welt mit einer Flucht in alternative Lebenswirklichkeiten reagieren.
„was
sind fünf hikikomori in einem raum?
leichenschauhaus“
3K-Theaterwerkstatt
setzt sich mit
der Inszenierung „Hikikomori“ (Leitung Karen Becker
Theaterpädagogin 3K e.V.) wie bereits 2008 mit der Inszenierung
„ritzen“ (Leitung Tabea Hörnlein) erneut mit einem sogenannten
jugendspezifischen Problem auseinander. Ziel des theaterpädagogischen
Begleitprogramms ist es, angebunden an Inszenierungen und
künstlerische Auseinandersetzungen, Jugendliche und Erwachsenen
Zugang zu tabuisierten Themen zu verschaffen, um mit ihnen gemeinsam
über Lebenswirklichkeiten zu reflektieren.
Zu
der Inszenierung wird ein Begleitmaterial sowie eine Vorstellungsvor-
und Nachbereitung für Schulklassen entwickelt. Weitere Informationen
erhalten Sie unter www.3k-theaterwerkstatt
sowie unter 03601-440937.