Theaterpädagogische Angebote

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/hier ist, was übrig ist/

 

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                                                                                                  Foto: Iris Henning

 

/hier ist, was übrig ist/
/...und dann ist es vorbei/. Die Thüringer Jungautorin und Preisträgerin des Hessen-Thüringen Literaturforums Simone Unger schreibt und beschreibt emotionale Spuren und  Momentaufnahmen einer Beziehung. Ihre Kurztexte fangen fragmentarisch-lyrisch Situationen ein, die verweilen und vergehen. Was  bleibt am Ende einer Beziehung? Was steht am Anfang einer Neuen und ist das Ende in allem Anfang allgegenwärtig? /hier ist, was übrig ist... und dann ist es vorbei/
Sechs jugendlichen Darsteller/innen bewegen sich im Gedankenkonstrukt, beleben Erinnerung und verfolgen die  Spuren des Moments.
Die neue theaterpädagogische Jugendproduktion der 3k-theaterwerkstatt setzt sich mit der Vergänglichkeit der Liebe auseinander. Beleuchtet den ewig anhaltenden Kreislauf des sich immer wieder neu Verlierens – im Anderen, in sich Selbst, in Gedanken.

 

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Fotos: Iris Henning

 

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Klamms Krieg

 

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Die Schüler haben dem Deutschlehrer Klamm durch einen Brief den Krieg erklärt.

Sie geben ihm die Schuld am Tod eines Mitschülers.

Klamm ist gezwungen, sich der schweigenden Menge gegenüber zu verteidigen und stellt dabei mehr und mehr sich selbst, seine Schüler, ja das ganze Schulsystem in Frage.

Selten wurde das Thema Schule so schonungslos und offen auf die Bühne gebracht.

Bei diesem theaterpädagogischen Angebot erhalten die Besucher, zumeist Schüler und Jugendliche, die Möglichkeit, sich durch den Besuch einer Theatervorstellung einem Thema zu nähern und danach in einem Gespräch mit dem Darsteller erste Eindrücke auszutauschen und offene Fragen zu klären.

Ein eigens erarbeitetes Material soll den Schülern eine intensive Vor- und Nachbereitung im Unterricht ermöglichen. 

Besonders geeignet für Jugendliche der oberen Abiturstufen.

 

Dauer: ca. 50 Minuten (die Dauer des anschließenden Nachgespräches richtet sich nach dem Gesprächsbedarf und -verlauf)

 

Ab 14 Jahre

 

 

 

 

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Hikikomori

 

 

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/ich will ´nen weißen raum/ lichtdurchflutet, völlig leer/
mit dem wissen um die welt/ nur anders als bisher/

(kettcar: wir müssen das nicht tun)


Eingeschlossen in seinem Zimmer lebt H. zurückgezogen von der Gesellschaft und seiner Familie. Auf sich selbst zurückgeworfen zwischen Erinnerungen und Sehnsucht rebelliert H. gegen eine Welt, in der er funktionieren muss und es nicht will. Die einzige Kommunikation nach Außen ist für H. das Internet. Was ihm bleibt in seinem freiwilligen sozialen Hungerstreik sind die Spuren seines Selbst: „irgendetwas riecht. Man kann es riechen.[…]man kann sich an ihn gewöhnen.“

Holger Schober’s Stück „Hikikomori“ beschreibt monologisch die Sicht, Gedanken, Hoffnungen und Sehnsüchte eines seit 8 Jahren zurückgezogenen jungen Mannes. Das soziale Phänomen Hikikomori, das überwiegend in Asien und verstärkt bei jungen Männern in der Pubertät auftritt, wird von dem Psychologen Saito Tamaki also eine Protestform Jugendlicher verstanden, die auf die Überforderung der Welt mit einer Flucht in alternative Lebenswirklichkeiten reagieren.

was sind fünf hikikomori in einem raum?

leichenschauhaus“


3K-Theaterwerkstatt setzt sich mit der Inszenierung „Hikikomori“ (Leitung Karen Becker Theaterpädagogin 3K e.V.) wie bereits 2008 mit der Inszenierung „ritzen“ (Leitung Tabea Hörnlein) erneut mit einem sogenannten jugendspezifischen Problem auseinander. Ziel des theaterpädagogischen Begleitprogramms ist es, angebunden an Inszenierungen und künstlerische Auseinandersetzungen, Jugendliche und Erwachsenen Zugang zu tabuisierten Themen zu verschaffen, um mit ihnen gemeinsam über Lebenswirklichkeiten zu reflektieren.

Zu der Inszenierung wird ein Begleitmaterial sowie eine Vorstellungsvor- und Nachbereitung für Schulklassen entwickelt.

 

 

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"HIKIKOMORI"

 

/ich will ´nen weißen raum/ lichtdurchflutet, völlig leer/
mit dem wissen um die welt/ nur anders als bisher/

(kettcar: wir müssen das nicht tun)


Eingeschlossen in seinem Zimmer lebt H. zurückgezogen von der Gesellschaft und seiner Familie. Auf sich selbst zurückgeworfen zwischen Erinnerungen und Sehnsucht rebelliert H. gegen eine Welt, in der er funktionieren muss und es nicht will. Die einzige Kommunikation nach Außen ist für H. das Internet. Was ihm bleibt in seinem freiwilligen sozialen Hungerstreik sind die Spuren seines Selbst: „irgendetwas riecht. Man kann es riechen.[…]man kann sich an ihn gewöhnen.“

Holger Schober’s Stück „Hikikomori“ beschreibt monologisch die Sicht, Gedanken, Hoffnungen und Sehnsüchte eines seit 8 Jahren zurückgezogenen jungen Mannes. Das soziale Phänomen Hikikomori, das überwiegend in Asien und verstärkt bei jungen Männern in der Pubertät auftritt, wird von dem Psychologen Saito Tamaki also eine Protestform Jugendlicher verstanden, die auf die Überforderung der Welt mit einer Flucht in alternative Lebenswirklichkeiten reagieren.

was sind fünf hikikomori in einem raum?

leichenschauhaus“


3K-Theaterwerkstatt setzt sich mit der Inszenierung „Hikikomori“ (Leitung Karen Becker Theaterpädagogin 3K e.V.) wie bereits 2008 mit der Inszenierung „ritzen“ (Leitung Tabea Hörnlein) erneut mit einem sogenannten jugendspezifischen Problem auseinander. Ziel des theaterpädagogischen Begleitprogramms ist es, angebunden an Inszenierungen und künstlerische Auseinandersetzungen, Jugendliche und Erwachsenen Zugang zu tabuisierten Themen zu verschaffen, um mit ihnen gemeinsam über Lebenswirklichkeiten zu reflektieren.

Zu der Inszenierung wird ein Begleitmaterial sowie eine Vorstellungsvor- und Nachbereitung für Schulklassen entwickelt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.3k-theaterwerkstatt sowie unter 03601-440937.

 
© 2010 3K- Theaterwerkstatt Mühlhausen/ Thüringen
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