Die Geschichte von den drei kleinen Schweinchen und dem bösen Wolf
Die Geschichte berichtet von den Erlebnissen der drei kleinen Schweinchen und dem Bau ihrer Traumhäuser. Eines aus Stroh, eines aus Holz und eines aus Stein – doch werden sie auch dem grimmigen und gefräßigen Wolf trotzen?
Diana Holzapfel und Astrid Bank beleben mit Puppen, Kinderreimen und Liedern die Abenteuer der drei kleinen Schweinchen
Ein Junge ist einzig und allein darauf bedacht das Gruseln zu lernen.
Er zieht hinaus in die Welt in der Hoffnung, dass sein Wunsch in
Erfüllung geht. Er erlebt spannende und gefährliche Abenteuer, doch ob
er dabei wirklich das Gruseln lernt?
Mit Witz und viel Spielfreude wird die Geschichte der Gebrüder Grimm von einem Darsteller und seinem Techniker-Kollegen neu erzählt.
Seit Generationen ist diese Geschichte der Gebrüder Grimm beliebt bei
alt und jung. Ein armer Schneider erlegt sieben Fliegen auf einen
Streich, stickt es auf seinen Gürtel und zieht hinaus in sie Welt, wo
er als großer Held gefeiert wird. Was er dabei für Abenteuer zu erleben
hat, davon berichtet unsere Inszenierung,die mit äußerster Spielfreude und viel Humor durch die Darsteller der 3K-Theaterwerkstatt auf die Bühne gebracht wird.
Ein Schauspieler berichtet aus seinem erfolglosen Leben und beschließt seine letzte Rolle zu spielen: Am Ende der Vorstellung will er sich vor den Augen des Publikums das Leben nehmen, denn „wenn schon [sein] Leben keine Sensation war, so soll es wenigstens [sein] Tod sein“.
Doch bevor es soweit ist philosophiert er in der schwarzen Komödie über Schauspieler, Bühne und Theater, die zur Metaphern für die Vorgänge der Welt werden.
der Erfolgsroman des genialen italienischen Schriftstellers und
Sprachwissenschaftlers Umberto Eco war die Vorlage für das gleichnamige
Bühnenwerk, das 3K auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“, gebracht
hat.
Ein dunkles Rätsel rankt sich um die mysteriösen Todesfälle in einer
mittelalterlichen Benediktinerabtei. Eine unheimliche Gefahr scheint
von der geheimnisvollen Klosterbibliothek auszugehen. Der Franziskaner
William von Baskerville und sein Gehilfe Adson beginnen mit
kriminalistischem Spürsinn die unglaublichen Zusammenhänge aufzudecken.
Erst in der Schlussszene vermag man die witzig, intelligent und fantasievoll aufgebaute Handlung vollends zu durchschauen.
Für dieses spannungsgeladene Spektakel werden fast 20 Jugendliche und
Erwachsene Amateure der 3K-Theaterwerkstatt gemeinsam auf der Bühne
stehen.
Herbst. Eine verregnete Jahreszeit, es ist kalt und stürmisch und alle
Blicke sind trüb, doch Sonnenstrahlen durchbrechen eine dichte
Wolkendecke, alles bekommt Farbe und die im Wind tänzelnden Blätter
zaubern ein Lächeln auf jedes Gesicht.
Diese Emotionen spiegeln unsere Darsteller in der 55. 3K-Inszenierung,
mal zart und bedrückt aber auch mal voller Inbrunst aber auch mit einem
gehörigen Augenzwinkern wider.
Mit Auszügen aus dem Stück „Nur Kinder, Küche, Kirche“ von Franca
Rame und Dario Fo, spielte sich Katrin Reichenbächer in der 3K-Inszenierung
„Eine Frau allein“ bereits 1995 in die Herzen des Publikums. Aufgrund der
Aktualitätbringt der 3K e.V.die Szene „Eine Frau allein“ aus diesem
Programm neu auf die Bühne.
Das 40 minütige Programm ist mehr
als nur die bloße Zurschaustellung einer frustrierten, klassischen,
unselbständigen Hausfrau. Sie, Maria, lebt allein für Ihre Familie, geht völlig
darin auf, fügt sich scheinbar willig in ihr Schicksal. Von den Männern in
Ihrem Haushalt wird sie aber nicht als Person respektiert, sondern nur als
Sexobjekt und Haushälterin ohne Gehalt benutzt.
In der neuen Nachbarin findet Sie,
die in der kleinen Welt ihrer Wohnung lebt, wo ihr niemand zuhört, endlich
jemanden, der ein Ohr für sie hat.
Bei einem Fenster-Gespräch beginnt
sie über ihren Alltag zu berichten, teils mit Feingefühl, teils mit Naivität
aber auch ohne Hemmungen, und enthüllt in ihrem Monolog gnadenlos Rolle, Träume
und Ängste einer einsamen Frau in einem von Machismo geprägten System. Aus
Marias Frust über Grapscher, Spanner und den Ehemann, der immer nur das eine
will, wird schließlich eine Revolte, bei der von diesen Herren nicht viel übrig
bleibt.
Das Autorenduo Rame/Fo, übrigens
seit 1954 auch Ehepaar, verbirgt das Thema der Unterdrückung und Ausnutzung der
Frau hinter einer beißenden Satire, die zu herzlichem Lachen verführt, auch
wenn es manchmal im Hals stecken bleiben wird.
Ein zwar kurzer, aber lohnender
Theaterabend mit Diana Holzapfel in der Rolle der Maria
/hier ist, was übrig ist/
/...und dann ist es vorbei/. Die Thüringer Jungautorin und Preisträgerin des Hessen-Thüringen Literaturforums Simone Unger schreibt und beschreibt emotionale Spuren und Momentaufnahmen einer Beziehung. Ihre Kurztexte fangen fragmentarisch-lyrisch Situationen ein, die verweilen und vergehen. Was bleibt am Ende einer Beziehung? Was steht am Anfang einer Neuen und ist das Ende in allem Anfang allgegenwärtig? /hier ist, was übrig ist... und dann ist es vorbei/
Sechs jugendlichen Darsteller/innen bewegen sich im Gedankenkonstrukt, beleben Erinnerung und verfolgen die Spuren des Moments.
Die neue theaterpädagogische Jugendproduktion der 3k-theaterwerkstatt setzt sich mit der Vergänglichkeit der Liebe auseinander. Beleuchtet den ewig anhaltenden Kreislauf des sich immer wieder neu Verlierens – im Anderen, in sich Selbst, in Gedanken.
Die Schüler haben dem Deutschlehrer Klamm durch einen Brief den Krieg erklärt.
Sie geben ihm die Schuld am Tod eines Mitschülers.
Klamm ist gezwungen, sich der schweigenden Menge gegenüber zu
verteidigen und stellt dabei mehr und mehr sich selbst, seine Schüler,
ja das ganze Schulsystem in Frage.
Selten wurde das Thema Schule so schonungslos und offen auf die Bühne gebracht.
Bei diesem theaterpädagogischen Angebot erhalten die Besucher, zumeist Schüler und Jugendliche, die Möglichkeit, sich durch den Besuch einer Theatervorstellung einem Thema zu nähern und danach in einem Gespräch mit dem Darsteller erste Eindrücke auszutauschen und offene Fragen zu klären.
Ein eigens erarbeitetes Material soll den Schülern eine intensive Vor- und Nachbereitung im Unterricht ermöglichen.
Besonders geeignet für Jugendliche der oberen Abiturstufen.
Dauer: ca. 50 Minuten (die Dauer des anschließenden Nachgespräches richtet sich nach dem Gesprächsbedarf und -verlauf)
/ich
will ´nen weißen raum/ lichtdurchflutet, völlig leer/
mit dem
wissen um die welt/ nur anders als bisher/
(kettcar:
wir müssen das nicht tun)
Eingeschlossen
in seinem Zimmer lebt H. zurückgezogen von der Gesellschaft und
seiner Familie. Auf sich selbst zurückgeworfen zwischen Erinnerungen
und Sehnsucht rebelliert H. gegen eine Welt, in der er funktionieren
muss und es nicht will. Die einzige Kommunikation nach Außen ist für
H. das Internet. Was ihm bleibt in seinem freiwilligen sozialen
Hungerstreik sind die Spuren seines Selbst: „irgendetwas
riecht. Man kann es riechen.[…]man kann sich an ihn gewöhnen.“
Holger
Schober’s Stück „Hikikomori“ beschreibt monologisch die Sicht,
Gedanken, Hoffnungen und Sehnsüchte eines seit 8 Jahren
zurückgezogenen jungen Mannes. Das soziale Phänomen Hikikomori, das
überwiegend in Asien und verstärkt bei jungen Männern in der
Pubertät auftritt, wird von dem Psychologen Saito Tamaki also eine
Protestform Jugendlicher verstanden, die auf die Überforderung der
Welt mit einer Flucht in alternative Lebenswirklichkeiten reagieren.
„was
sind fünf hikikomori in einem raum?
leichenschauhaus“
3K-Theaterwerkstatt
setzt sich mit
der Inszenierung „Hikikomori“ (Leitung Karen Becker
Theaterpädagogin 3K e.V.) wie bereits 2008 mit der Inszenierung
„ritzen“ (Leitung Tabea Hörnlein) erneut mit einem sogenannten
jugendspezifischen Problem auseinander. Ziel des theaterpädagogischen
Begleitprogramms ist es, angebunden an Inszenierungen und
künstlerische Auseinandersetzungen, Jugendliche und Erwachsenen
Zugang zu tabuisierten Themen zu verschaffen, um mit ihnen gemeinsam
über Lebenswirklichkeiten zu reflektieren.
Zu
der Inszenierung wird ein Begleitmaterial sowie eine Vorstellungsvor-
und Nachbereitung für Schulklassen entwickelt.
Gern laden wir auch Künstler von außerhalb zu Gastspielen auf unsere Bühne ein.
Egal, ob Theater, Lesung, Kabarett oder Konzert, ob Einzelveranstaltung oder Veranstaltungsreihe, ob für unsere großen oder kleinen Gäste - Gastspiele bei 3K sind immer sehr gefragt.
Besonders beliebt bei unseren kleinen Gästen ist die „Märchengastspielwoche“ in der Vorweihnachtszeit.